KULTURELLE BILDUNG
-MUSISCH
-KULTURELLE
BILDUNG
Musik
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Kulturelle Bildung
Fachbereich Kulturelle Bildung
„Die Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.“
– Paul Klee
Kulturelle Bildung hat an unserer Schule einen besonderen Stellenwert. Im Fachbereich können Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 10 Kunst und Kultur auf vielfältige Weise kennenlernen und selbst gestalten. Sie entwickeln ihre Ausdrucksmöglichkeiten, entdecken eigene Stärken und lernen, Ideen gemeinsam mit anderen umzusetzen. Dabei werden auch die Wahrnehmung und die Fähigkeit gefördert, über eigene Arbeiten und kulturelle Erfahrungen nachzudenken. Bei uns eröffnet die Kulturelle Bildung den Jugendlichen die Möglichkeit zur Teilhabe, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihren bisherigen Erfahrungen.
Unterricht und Wahlpflichtkurse
Im Klassenunterricht bis Klasse 8 begegnen die Schülerinnen und Schüler kulturellen Ausdrucksformen in Kunst, Musik, Textil und Werken. Auch Darstellendes Spiel gehört zum Fachbereich. In Wahlpflichtkursen können die Schülerinnen und Schüler praktische und gestalterische Interessen weiterverfolgen, zum Beispiel in Kunst, Darstellendem Spiel, Textil, Medien, digitaler Bildbearbeitung oder Musik. Themen werden auch über Fachgrenzen hinweg bearbeitet: Die Jugendlichen entwerfen, gestalten, proben, führen auf oder stellen aus und besprechen ihre Ergebnisse.
Projekte und Kooperationen
Zum Unterricht gehören Projekte und unmittelbare Begegnungen mit Kunst und Kultur. Lerngruppen besuchen Ausstellungen, Aufführungen und andere kulturelle Lernorte. Zugleich präsentieren sie eigene Arbeiten bei Ausstellungen und Veranstaltungen in der Schule wie auch außerhalb und beziehen so die Schulgemeinschaft ein. Für einzelne Vorhaben arbeiten wir mit außerschulischen Einrichtungen zusammen, darunter zum Beispiel die Freizeitstätte Bürgerfelde, die Oldenburger Kunstschule, der Verein Jugendkulturarbeit, die Universität Oldenburg, einzelne Oldenburger Museen oder auch mal das Oldenburger Casablanca-Kino. Solche Besuche und Kooperationen bringen neue Anregungen und Arbeitsweisen in den Unterricht.
Das eigene Tun im Mittelpunkt
Im Mittelpunkt steht das eigene Tun. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Werken und Aufführungen ebenso auseinander wie mit ihren eigenen Ideen aus ihrem Erfahrungshorizont. Sie erproben unterschiedliche Ausdrucksformen, arbeiten alleine oder in Gruppen und entwickeln Projekte bis hin zur Präsentation. Praktisches, projektorientiertes und fächerübergreifendes Lernen greifen dabei ineinander. Unterschiedliche Interessen und Vorerfahrungen finden ihren Platz, sodass möglichst alle einen Zugang zum Gestalten und Erleben von Kultur finden können.
Das Profil „Kulturelle Bildung“ (KUBI)
Ab Klasse 9 können Schülerinnen und Schüler zusätzlich das Profil „Kulturelle Bildung“, kurz KUBI, wählen. Es vertieft die musisch-kulturelle Arbeit in vier Modulen: Theater, Bildende Kunst, Textil sowie Musik/Literatur/Medien oder Gestaltendes Werken. Hier haben die Jugendlichen Gelegenheit, sich intensiver mit einem Bereich zu beschäftigen und weitere Arbeitsweisen kennenzulernen. Auch Praktika und mögliche Berufe im kulturellen Bereich spielen dabei eine Rolle. Hierbei arbeiten wir projektartig mit Profis beispielsweise aus dem Bereich Bühnenbild, Tanz, Maskenbildnerei, Kostüm, Keramik/Töpferei, Schauspiel, Kreatives Schreiben, Filmmacherei oder Illustration zusammen, um mehr über berufliche Werdegänge zu erfahren, Einblicke in die künstlerische Umsetzung zu erhalten und möglicherweise die Basis für die berufliche Zukunft zu legen.
MUKUBI im Schulalltag
MUKUBI ist im Schulalltag im Unterricht, in Wahlpflichtkursen, im Profil und in gemeinsamen Projekten sichtbar. Die Fachgruppen planen dafür übergreifende Themen und Vorhaben. Welche Projekte stattfinden und wann Ausstellungen, Besuche oder Präsentationen geplant sind, wird jeweils im Rahmen der Schuljahresplanung abgestimmt.


